Übersicht & Rechtliches

Donnerstag, 17. März 2016

Productivity is not a question of which Tribe you belong to - and NOT which Executive you work with, but ...

... if this Executive and his Team are allowed to be productive!



A new topic came up in different posts these days...

[You read this within 4 minutes]

Headline:
Productivity Top Ten of Employees:
  1. USA 
  2. Japan
  3. Germany 
  4. .
  5. .
  6.  ... somewhere Great Britain
First of all:  most of the English speaking Authors blamed the 'British' Executives for that! 

That's too easy!

Of course there are contexts and national specifics but in most aggregations it is not compared 'apples with apples' ...

I would like to change the POV: The first three listed Countries are classic Industry Nations with a huuuge Automobile production. 
Let's face it; since 'Top Gear' organized the 'Parade of British Automotive Greatness' we know there is a Car-Industry in GB [and who wants not to drive in Q's Aston Martin] - but not as big as the ones on the Podium. 
And these 3 Winners are interwoven internationally with each other - in many ways ... so do not underestimate the dynamic of bilateral exchange productivity despite of the fact that all of them have very different cultures and ways of Life!

I can only talk about my international experiences in the E-Commerce industry - but let us take a step aside with a (hopefully international :-D ) classic saying in mind: 

'the Fish starts stinking from the Head downwards'

So if you see yourself as a good trained, experienced and well educated Executive and you are in application mode; you should find out first if you would like to work in the potential Company as a member of your future Team! There are many ways to find out ...

Later in the process: Before you ask for salary, PTO, Insurance etc. - you might ask for an Interview with the Boss of your future Boss!
Why? This is an effective way to find out what kind working atmosphere you will find when you start there.

Ask her/him questions in the same way you were asked before. No need to set them on spot, but remember: It should fit for both sides - and so it is absolutely appropriate to get into 'the weeds' with them as well. Good HR people will welcome that, because it shows real and professional interest!

Additionally: Do you really think it makes sense to spend (life-)time at a working place no one of your Executives supports Team-Spirit, Loyality or Integrity? In the long run it could come the day YOU will show up with 'bleeding eyes' to your Job because you can't stand it anymore.

To make a long story short - only join a Company you can make your Team productive and your area of responsibility to a great place people like to work!

Viel Erfolg! ;)

Dienstag, 15. März 2016

Los nuevos eConquistadores y la I18N


Nein, das ist kein Schaufenster des örtlichen Kux-Klux-Clan Fan-Shops und auf dem anderen Bild handelt es sich auch nicht um eine Autowerbung ...

[Lesedauer: ~3 Minuten]

¡Bienvenidos! in Spanien; genauer gesagt auf Teneriffa. 
Wie im Berufsleben gelten auch im Urlaub gewisse Regeln, die man befolgen sollte, will man in der Fremde eine erfolgreiche bzw. gute Zeit haben:

Sprachen: sie sind die Tore zur Welt und zu den Menschen. Wer sich also in einem fremden Land länger aufhalten möchte, sollte die Sprache lernen. Der Integrationsgedanke gilt ja für alle ;)

Machen Sie mal bei Ihrem nächsten Aufenthalt in Paris folgenden Versuch:
Fragen Sie drei Franzosen nach dem Weg zum L'Ouvre. Das erste Mal auf Deutsch, das zweite Mal auf Englisch und das dritte Mal mit Ihrem (vielleicht) schlechten Französisch, für das Ihnen Ihr Lehrer Monsieur Dr. Specht mit viel Empathie eine '4' gegeben hat!
>> Ich sage jetzt schon voraus: weniger ist manchmal mehr ;)


Kultur: gleiches gilt für die hiesige Lebensart. Oftmals ist es nur eine Frage der Perspektive oder eine Frage des Respekts bzw. der inneren Einstellung. 

Gewöhnlich werden Internationalisierungsprojekte (I18N: Internationalization) mit nahezu militärischer Präzision geplant und durchgeführt.
Natürlich ist nichts gegen eine durchdachte Unternehmung auszusetzen. Aber oft vergisst man genau an dieser funktionalen Stelle, die notwendigen Softskills einzusetzen. 

Bekanntes Bild: Nach der Vorstellung einer mit Zahlen und Kurven gespickte PowerPoint-Präsentation, die nicht selten mit der (westlich interpretierten) Lehre 'Sun Tsu' eingefärbt ist, läutet diese schon jetzt den Erfolg ein und man klopft sich bereits siegessicher auf die Schultern! 

Jedoch wird hier oft die Rechnung ohne den Wirt gemacht!
Falls Sie dies bezweifeln, fragen Sie mal den (ehemaligen) I18N-Verantwortlichen für Deutschland von Wal-Mart ...

Die Berücksichtigung von Sprache und Kultur ist besonders dann wichtig, wenn die Dienstleistung oder das Produkt einen Einfluss auf die dort lebenden Menschen haben wird. Mit dieser Haltung steht und fällt meines Erachtens der nachhaltige Erfolg!

Längst hat auch hierzulande das Internet  Einzug gehalten. Aber warum gefühlte 98%  der örtlichen Einzelhändler, Tapas-Bars und EisCafes bei Facebook - aber nur eine Handvoll bei Google(Maps) angemeldet sind, das die ortsunkundigen Neukunden (~Touristen) komfortabel über die Navigation herführen könnte ... ist mir ein Rätsel!
Eine Antwort habe ich jedenfalls noch nicht gefunden. 

Meine persönlich gezogene Lehren:

Nicht auf einem der Bilder zu sehen, aber tatsächlich passiert, als ich in einer früheren Tätigkeit für den niederländischen Markt verantwortlich war: 
Schicken Sie einmal einen indo-germanisch geprägten Nikolaus-Newsletter am 6. Dezember an niederländische Kundinnen und Kunden - und warten ab, was passiert ;)

Nur soviel - und da schließt sich der Kreis: der holländische Nikolaus ist eigentlich ein Spanier! 

Bild 1: Die  Kapuzenmänner aus dem vermeintlichen Fanshop sind dargestellte Bußgänger aus der 'Semana Santa' (Karwoche) die dem spanischen Katholizismus entspringen, welche, gesellschaftlich anerkannt, während der Prozession ihre Anonymität wahren wollen.

Bild 2: falls Sie einmal (mit Ihrem Mietwagen) an einem Hafen parken und auf einen Parkplatz stoßen sollten, dessen erste Reihe mit Meerblick komplett frei ist, sollten Sie sich fragen, warum das so ist!

Mein Gespräch, welches ich im Anschluss an die Aufnahme, mit dem freundlichen Kontrolleur am Tickethäuschen führte, hat ergeben: Der Architekt, nicht von dieser Insel, unterschätzte die Brandung zur Zeit der Flut ... und so fahren viele Touristen auf dem Heimweg in die gut gehende Autowaschanlage am Ortsausgang - denn Salz ist schlecht für den Lack und nicht über die Kaskoversicherung abgedeckt ;)

Sonntag, 6. März 2016

Lass uns digitalisieren vs. Chief Digital Officer?


Würde Johann Wolfgang von Goethe heute leben und in diesen Tagen seinen "Faust" schreiben, hätte er die Gretchenfrage wohl etwas anders formuliert; vielleicht so:

"Nun sag, wie hast du’s mit der Digitalisierung? Du bist ein fachlich guter Unternehmer, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon."

Ich denke, im realen Leben wären die Antworten auf diese elementare Frage so vielfältig wie die Befragten und ihre Firmen selbst...

[Lesedauer ca. 4 Minuten]

In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich viel über die angemahnte Digitalisierung und dem damit oft zitierten Schicksalsjahr 2016 gelesen.

Vom brachialen Ansatz, über integrative Wege bis hin zum Digitalen Quotienten (DQ) als Messgröße für passende Führungskräfte und MitarbeiterINNEN war vielerorts die Rede. 

Es wurde sogar von einem neuen Manager-Typus geschrieben! Eine neue Spezies, die die altgediente verdrängen werde. 
Schmerzlich vermisste ich die Verlinkung zu einem Wikipedia Artikel von Charles Darwin über seine Evolutionstheorie ...

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte mich weder über andere Autoren lustig machen, noch die ratgebende Bemühungen um die Digitalisierung infrage stellen. Und ganz sicher habe ich nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Jedoch halte ich es nicht für zielführend, ganze Landstriche unserer nationalen Unternehmenskultur ad Acta zu legen oder gar ein Kainsmal zu verpassen. 
Was gestern noch gut war, muss ganz sicherlich heute nicht schlecht sein! Das wäre zu kurz gedacht - wenn auch einfacher ... aber mit 'destroy everything for a better tommorow' ist letztlich den Wenigsten geholfen!

Wie immer in Zeiten grundlegender und weitreichender Veränderungen, steht es einem verantwortungsbewussten Unternehmer/Geschäftsführer (m/w) gut zu Gesicht, in medias res zu gehen.

Welche Fragen könnten daher bereits auf dem Flip-Chart stehen:
  • Kann der Heilsbringer ein 'Chief Digital Officer' (CDO) sein?
  • Kann die Digitalisierung durch Akquisitionen vorangebracht werden?
  • Kann ich durch Weiter- und Fortbildungen die Belegschaft zur Digitalisierung bringen?
  • Ist die Digitalisierung eine Chefsache?
Die Antworten hierzu lauten allesamt: Ja!

Eine Digitalisierung und deren Strategie/Vorgehensweise ist so individuell wie der Fingerabdruck des Unternehmens selbst. 

Eine große Rolle spielen:
  • Branche und Produkt
  • Wettbewerbssituation und allgemeiner digitaler Zustand der Mitbewerber
  • Unternehmensgröße
  • Altersstruktur und Zusammensetzung der Belegschaft
  • Bildungsstand der Führungsebene
  • Marktanteil
  • Was ist bereits digitalisiert, wie ist der Status zu bewerten und wo gibt es noch lose Enden?
Der geneigte Star Trek Fan hat das Abzeichen im obigen Bild sicherlich schon erkannt. Es handelt sich hierbei um den Rang eines Captains der Sternenflotte. ;)

Dieses Abzeichen steht zum einen für die digitale Zukunft - aber auch für die gesellschaftlichen Veränderungen, die diese Digitalisierung mit sich bringen wird. 
Sollte sich nun der Unternehmer/Geschäftsführer dieses sinnbildlich ans Revers heften? 

Ich meine ja, denn Digitalisierung war, ist und bleibt Chefsache! 

Muss ihn das daran hindern, einen CDO oder einen 'Digital Manager' einzustellen? Natürlich nicht, aber die Reporting-Linie muss direkt - und ohne Umwege in die Unternehmensführung laufen!

Keinesfalls darf diese Person an den Marketingleiter, oder noch schlimmer an den IT Leiter berichten. Fakt ist: Die IT hat als Fachbereich mit Ausnahme der Technik nichts mit dem Internet oder dem E-Commerce zu tun.

Jetzt noch kurz ein Wort zum neuen Manager-Typus! Meines Erachtens ist es keine neue Spezies, sondern stellt einfach nur eine neue Generation dar. Eine, die mit diesem Medium aufgewachsen ist und aus natürlichen Gründen eine andere Beziehung dazu hat wie beispielsweise jemand in meinem Alter. 

Das Führen eines Unternehmens ist immer noch zu einem immensen Teil 'People's Business' - also Menschen führen und anleiten! 
Um in dieser Disziplin erfolgreich zu sein, bedarf es nicht nur einem passenden Wertesystem, einer anständigen Ausbildung oder/und einem entsprechenden Studium; sondern auch jahrelanger Berufs-& Lebenserfahrung. 

Damit sollte auch die Erkenntnis einhergehen, dass Menschen im 21. Jahrhundert anders geführt werden wollen und sollten, als noch in den 80s/90s des letzten Jahrhunderts!

Anstatt also wieder einmal, wie es gerne gemacht wird, ein Feindbild (Alt/Jung // Analog/Digital) aufzubauen, wäre der verantwortliche Geschäftsführer/Unternehmer gut beraten, persönlich Einfluss zu nehmen und sicherzustellen, dass beide jeweilige Gruppen im täglichen Geschäft von- und miteinander profitieren. 

Er kann damit nur gewinnen:
  • Wirtschaftlicher Erfolg
  • Gutes Betriebsklima
  • Niedrigere Kosten durch niedrige Fluktuation
  • Geringer Fachkräftemangel durch Attraktivität des Unternehmens im Außenverhältnis